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Briefe
Briefwechsel Hanne Trautwein – Hermann Lenz (1937-1946)

»Das Geistige ist trotz allem unzerstörbar.«

1937 hatte der Schriftsteller Hermann Lenz die Kunsthistorikerin Johanna Trautwein kennengelernt, 1940 aber wurde er als Soldat nach Frankreich und in die Sowjetunion geschickt. 1946, nach seiner Entlassung aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft, heiratete Lenz seine Briefpartnerin Trautwein. Und damit endet auch die Korrespondenz. Marion Gees hat sich in den ungewöhnlichen Briefwechsel eingefunden.

Botond-Briefe an Thomas Bernhard

Territorium der Haifische

Anneliese Botond war Lektorin bei Insel und Suhrkamp und begleitete über mehrere Jahre Thomas Bernhards Werk. Zwischen 1963 und 1970 verfasste sie mehr als 140 Briefe an Bernhard, dessen vermutlich wenige Antwortschreiben sich nicht erhalten haben. Im Korrektur-Verlag sind Botonds Briefe nun erschienen. Alexandru Bulucz hat sie studiert.

Briefwechsel: Rainer Maria Rilke, Erika Mitterer

Sinnlichkeit durch die Poesie

Mit der Dokumentation der poetischen Beziehung zwischen Rainer Maria Rilke und Erika Mitterer wurde eine Lücke in der Rilke-Forschung geschlossen. In diesem Briefwechsel werden Attraktion und Begehren ebenso thematisiert wie Hoffnung, Abgrenzung und Abschied, berichtet Gudrun Braunsperger.

Nachträgliches zu einem Briefroman

»Leben, solange wir leben«

Er hatte die Begabung für die virtuose Schmähung und war ein Meister der elaborierten, „Gebetsmühlenprosa“, wie Siegfried Unseld schrieb. Thomas Bernhard, der am 9. Februar 1931 geboren wurde, schreckte vor Drohungen und Erpressungsversuchen nicht zurück, um mit aristokratischer Attitüde zu Geld zu kommen. Theresia Prammer hat sich mit dem Briefwechsel des schwierigen Autors mit seinem Verleger vertraut gemacht.

Arno Schmidts 100. Geburtstag

»Und nun auf, zum Postauto !«

Sein Opus magnum „Zettels Traum“ ist seit Jahrzehnten Kult. Am 18. Januar 2014 wäre der Schriftsteller Arno Schmidt einhundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass hat die Arno Schmidt Stiftung einen Band mit vielen seiner bisher unveröffentlichten Briefe herausgegeben, die Gregor Szyndler gelesen hat.

Enno Rudolph

Briefwechsel Blumenberg/Taubes

Warum beide Philosophen hoffnungslos aneinander vorbei redeten, erklärt Enno Rudolph in seiner Besprechung des Briefwechsels Hans Blumenberg - Jacob Taubes.

Briefwechsel

Thomas Bernhard und Gerhard Fritsch

Gerhard Fritsch war ein Freund, der Thomas Bernhard früh zur Seite stand und ihm eine öffentliche Bühne verschaffte, von der ihn später Theaterdirektoren und Verleger abholen konnten. Bernhard verabschiedete ihn nach seinem frühen Freitod mit den Worten: »Sein von ihm selbst verpfuschtes Leben war ihm über den Kopf gewachsen und hatte ihn ausgelöscht.« Alexandru Bulucz hat den Briefwechsel der seltsamen Freunde gelesen.

Frühe Briefe von

Samuel Beckett

Briefwechsel

Peter Handke und Siegfried Unseld

Peter Handke, der Kärntner slowenischer Herkunft und vielleicht der produktivste Schriftsteller deutscher Sprache, ist nun 70 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass veröffentlicht der Suhrkamp-Verlag den Briefwechsel mit dem Verleger Siegfried Unseld. Bei Faust-Kultur kann man einige dieser Briefe lesen und einen Einblick gewinnen in das Verhältnis zwischen Autor und Verleger.

Briefwechsel

Joseph Roth und StefanZweig

Bedeutende Briefwechsel, schriftliche Gespräche unter vier Augen, die von der ganzen Welt mitgehört werden wollen, sind stets mit einer besonderen Sorgfalt formuliert, und die attraktive Mixtur aus persönlicher Befindlichkeit und (welt-)politischer Bezugnahme, aus Intimität und kulturellem Interesse weckt unsere Neugier.

erstellt am 03.10.2013
aktualisiert am 06.10.2013